Schritte zur Optimierung eines stark frequentierten WordPress-Blogs

9. März 2022

WordPress ist eines der besten Content Management Systeme (CMS) für das Bloggen. Und das Beste an WordPress ist, dass es kostenlos und quelloffen ist, aber dennoch leistungsstark. Es hat eine engagierte, wachsende Community, die Plugins und Themes entwickelt. Und laut Wikipedia hat WordPress einen Anteil von über 12% an den 1.000.000 größten Websites im Internet. Das macht WordPress in dieser Art von CMS unschlagbar.

Aber wie ein zweischneidiges Schwert ist WordPress so mächtig, aber auch ein Ressourcenfresser. Je komplizierter das System, desto ressourcenintensiver wird es. Wenn es nur eine einfache WordPress-Installation ist, braucht es nicht so viele Ressourcen. Aber wenn du mehr und mehr Plugins und kompliziertere Themes hinzufügst, wird es sehr ressourcenintensiv. Warum also nicht alle Plugins deinstallieren?

Kommen wir zu dem, wofür WordPress-Plugins da sind. Die WordPress-Plugins dienen dazu, die WordPress-Kernfunktionen zu erweitern und weitere Funktionen hinzuzufügen. Da WordPress-Plugins von der Community oder persönlichen Entwicklern entwickelt werden, sind nicht alle WordPress-Plugins gut. Die meisten von ihnen sind tote Projekte oder aufgegebene Projekte. Das führt zu vielen Problemen im WordPress-Blog selbst. Eine hohe CPU-Last ist eines davon.

Bei einem WordPress-Blog mit geringem Traffic gibt es in der Regel keine Probleme mit hoher CPU-Last oder hohem Speicherverbrauch. Aber bei einem Blog mit hohem Traffic musst du dir Gedanken über die CPU-Last und die Speichernutzung machen. Sonst wird dein Blog langsamer und im schlimmsten Fall wird dein Account gesperrt. Eine Sperrung ist eine wirklich schlechte Erfahrung, denn du verlierst Besucher und das ist nicht gut für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website.

Befolge die folgenden Tipps, um deinen Blog mit hohem Traffic zu optimieren:

1. Plugins
Das WordPress-Plugin-System ist eine der mächtigsten Funktionen von WordPress. Entwickler/innen oder die Community können ganz einfach Plugins erstellen, um die Funktionen von WordPress zu erweitern. Neben der einfach zu verwendenden API gibt es auch eine vollständige API-Dokumentation. Und es gibt viele Beispiele und Artikel im Internet, wie man ein WordPress-Plugin entwickelt. Aber das ist die Kehrseite der Medaille. Auch wenn es sehr leistungsfähig ist, sind nicht alle Plugins gut. Einige von ihnen sind tote Projekte oder werden nicht mehr weiterentwickelt, und schlimmer noch, sie hinterlassen Sicherheitslücken in deinem WordPress-Blog. Mein Vorschlag ist daher, die Verwendung von WordPress-Plugins zu minimieren. Verwende nur sehr empfohlene (hohe Bewertungen und die meisten Downloads) und aktuelle (nicht eingestellte) Plugins. Teste das Plugin immer auf deiner Dummy-Seite, bevor du es auf deine Live-Seite hochlädst. Ein einziger Fehler kann deiner Website zum Verhängnis werden. Wähle also sorgfältig aus.

2. Themen
Das System der WordPress-Vorlagen/Themes ist eine der besten Funktionen von WordPress. Du kannst Themes ändern und sie leicht anpassen. Und es gibt viele kostenlose oder Premium-Themes, die du finden kannst. Ich empfehle dir, einfache, leicht zu lesende und schöne Themes für deinen vielbesuchten Blog zu verwenden. Denn wenn dein Theme kompliziert ist, wird es mehr Ressourcen auf deinem Server beanspruchen. Ein Beispiel: Sliding Featured Post ist eine gute Funktion für den Nutzer. Aber nicht für die Serverlast. Minimiere deine Themes (CSS, Bilder und Javascript), um die Serverlast zu optimieren.

3. Skript optimieren
Skript-Optimierung bedeutet, unnötige Skripte zu löschen und den Skript-Algorithmus zu optimieren. Zu den Skripten gehören php, css, sql und javascript. Überprüfe die Ausführungszeit deines Skripts und optimiere, optimiere und optimiere.

4. Cache-Mechanismus verwenden
Das ist eines der wichtigsten Dinge, die du für einen stark frequentierten Blog haben solltest: Caching. Es gibt viele WordPress-Plugins, die Caching betreiben. Es gibt 4 Caching-Mechanismen: Datenbank-Caching, Seiten-Caching, Speicher-Caching und Objekt-Caching. Datenbank- und Seiten-Caching solltest du haben. Es gibt einige Plugins, die das tun, aber ich empfehle dringend, db cache reloaded und hyper cache zu installieren. Diese beiden Plugins sind die besten für den Caching-Mechanismus.

5. Bilder auf einem anderen Server hosten oder cdn verwenden
Hosten Sie Ihre Bilder auf einem anderen Server oder verwenden Sie cdn, das könnte besser sein. Bilder auf einem anderen Server zu hosten oder cdn zu verwenden, reduziert die CPU-Last deines Servers. Stell dir vor, du hast 1k Bilder auf deinem Server gespeichert. Und du musst 10k Besucher pro Tag bedienen. Das beansprucht deine CPU-Ressourcen und führt dazu, dass deine Website langsamer reagiert. Neben den Bildern kannst du auch CSS- und Javascript-Dateien auf einem anderen Server oder cdn hosten.

6. Analysiere deinen Verkehr
Verwende und analysiere deine Analyse- oder Traffic-Monitoring-Anwendung. Ich empfehle Google analytics und Awstats. Mit Google analytics kannst du deine Traffic-Quellen, den täglichen Traffic und vieles mehr analysieren. Anhand dieser Daten kannst du entscheiden, wo du deine Website hosten solltest. Wenn zum Beispiel der meiste Traffic aus den USA kommt, solltest du deine Website in den USA hosten. Und analysiere deinen Traffic mit Awstats (im Cpanel verfügbar), um weniger Trafficstunden zu finden. Dann solltest du dein Backup oder Update zu diesen Zeiten durchführen.

7. Datenbank optimieren und regelmäßig sichern
Die Optimierung der Datenbank ist ebenfalls wichtig. Wenn du viele Daten in deiner MySql-Datenbank hast, entsteht ein Daten-Overhead. Deshalb musst du deine Datenbank regelmäßig optimieren, um die Leistung deiner MySql-Datenbank zu erhalten. Außerdem solltest du regelmäßig Backups deiner Datenbank erstellen, um Katastrophen vorzubeugen.

8. Upgrade auf VPS
Wenn du 5.000 Besucher pro Tag hast, bleibt dir nichts anderes übrig, als dich für einen VPS (Virtual Private Server) zu entscheiden. Kaufe den kleinsten oder mittleren VPS für den Anfang. Und wenn deine Website wächst, kannst du deinen VPS mit mehr Ressourcen ausstatten.

Das war's für den Moment. Abschließende Worte, viel Erfolg mit deinen Blogs und viel Spaß beim Bloggen.


Quelle: Schritte zur Optimierung eines stark frequentierten WordPress-Blogs von Ivan Kristianto

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