Welches CMS soll ich wählen?

9. März 2022

Der erste Schritt besteht darin, herauszufinden, ob du eine E-Commerce-Website oder eine Informationswebsite willst. Willst du Produkte direkt online verkaufen (E-Commerce) oder willst du nur werben (Information)? In diesem Artikel werden wir uns nur mit Letzterem beschäftigen, aber ein weiterer Artikel über eCommerce CMS ist in Vorbereitung.

Informative Website

Informationswebsites haben die Besonderheit, dass du über sie keine Dienstleistung verkaufst. Sie zeigen die Beschreibungen deiner Produkte und können potenziellen Kunden helfen, deine Dienstleistungen auszuwählen. Das bedeutet aber nicht, dass SEO-Dienste für diese Websites nicht wichtig sind. SEO-Dienste sind nach wie vor wichtig, denn nur so kannst du neue Kunden auf deine Website locken. Du brauchst also ein CMS mit einer einfachen und vollständigen SEO-Implementierung.

Anhand dieser Kriterien haben wir uns für zwei CMS entschieden: Wordpress und Joomla

Im Folgenden sind die Gründe für unsere Wahl aufgeführt

- Benutzerunterstützung

- Anzahl der verfügbaren Plug-ins, Themen und Module

- Effizienz in Bezug auf die Aufgabe

- Benutzer können den Inhalt auf einfache und unkomplizierte Weise ändern

- Sicherheit

- Unterstützung des CMS und Updates

Wordpress

Mit mehr als 58 Millionen Websites ist Wordpress das führende Blog Content Management System im Internet. Mit seiner riesigen Nutzerbasis und Beliebtheit kannst du sicher sein, dass es auch in den nächsten Jahren Updates geben wird. Wordpress bietet dir die Möglichkeit, einen Blog auf seiner eigenen Website zu erstellen, aber wir raten dir davon ab, da dies die Anpassungsmöglichkeiten einschränkt, dir die Monetarisierung deiner Website verwehrt und insgesamt kein gutes Schaufenster für dein Unternehmen ist.

Die CMS-Lösung wurde zwar für Blog-Einträge entwickelt, ist aber viel besser für KMU geeignet:

- Die Möglichkeit, sie leicht weiterzuentwickeln

- Blog-Einträge führen zu stärkerer On-Site-SEO

- Einfache und übersichtliche Verwaltungsoberfläche

- Artikel von überall aus über die mobile Anwendung veröffentlichen

Wordpress ist eine sehr einfach zu bedienende und unkomplizierte Lösung für Menschen, die keine besonderen technischen Kenntnisse haben; sie ermöglicht es, mit minimalem Aufwand aufwendige Blog-Einträge zu erstellen.

Es ist eine starke Lösung für Informationswebsites, da es einfach ist, neue individuelle Module zu integrieren. Eine gute Integration gibt dir die Möglichkeit, sie über das Administrationspanel zu verwalten und du hast genug Flexibilität, um eine SEO-Strategie festzulegen.

Allerdings hat Wordpress auch seine Nachteile:

- Für große Projekte ist Wordpress komplizierter anzupassen als Joomla

- Ein bisschen weniger sicher als Joomla

- Weniger Optionen "out of the box" als Joomla

Aufgrund der extremen Vereinfachung wird sich der Power-User mit Wordpress weniger wohl fühlen als mit Joomla, wenn es um die Änderung erweiterter Einstellungen geht. Wordpress hatte auch einige Sicherheitsprobleme, aber das Entwicklungsteam scheint dieses Problem in den letzten Versionen berücksichtigt zu haben.

Joomla

Auf der anderen Seite der Medaille steht Joomla. Es ist wirklich kompliziert, die Anzahl der Websites zu schätzen, die diese Lösung nutzen, da keine aktuellen Zahlen vorliegen. Unseren Quellen zufolge können wir mit Sicherheit von mehr als 60 Millionen sprechen.

Joomla ist ein bekanntes CMS-System, dessen größte Stärke die Anpassbarkeit ist: Der Nutzer kann aus der Plattform alles machen, was er will. Die Vorteile dieses CMS sind wie folgt

- Hohe Anpassungsmöglichkeiten

- Vollständiges Administrationspanel mit verschiedenen Einstellungen

- Komplette Module verfügbar (Einkaufswagen, Download-Plattform... )

- Relativ sicher, wenn regelmäßig aktualisiert

- Große Anzahl von Plugins/Themes/Modulen

Die Architektur von Joomla ist offener für Änderungen als die von Wordpress. Auch wenn der Nutzen eines CMS sinkt, wenn es zu sehr verändert wird, da die Website besser von Grund auf neu entwickelt werden sollte.

Obwohl die großen Anpassungsmöglichkeiten von Joomla seine größte Stärke sind, hängt ironischerweise ein Teil der Nachteile von Joomla mit dieser Funktion zusammen:

- Die Administrationsoberfläche kann sehr verwirrend sein

- Die Benutzeroberfläche ist im Vergleich zu Wordpress schwerfälliger

- Menüanpassung ist nicht zugänglich

- Einige Plugins funktionieren nicht wie erwartet

- Nicht SEO-freundlich "out of the box"

- Viele Plugins sind nicht kostenlos

Joomla ist zum Teil wegen der Auswahl, die dem Benutzer gegeben wird, schwer. Die Anzahl der Optionen im Verwaltungsbereich ist viel zu groß. Und ein sehr enttäuschender Punkt ist die SEO, die "out of the box" nicht attraktiv ist. Allerdings gibt es Plugins wie Sh404SEF, die diese Aufgabe übernehmen. Beachte, dass dieses Plugin nicht kostenlos ist und wir bei der Nutzung einige Fehler hatten.

Fazit

Sagen wir es mal so: Wordpress ist für 90 der Informationswebsites geeignet, und zwar ziemlich gut. Es ist attraktiver als Joomla, weil es so einfach ist und weil SEMs, die eine komplexere Website wollen, direkt das E-Commerce-CMS oder die Webanwendung für ihre Bedürfnisse wählen sollten.

Natürlich kann Joomla in bestimmten Fällen bequemer sein - zum Beispiel, wenn du deiner bestehenden Joomla-Website einen Warenkorb hinzufügen willst, kannst du das zu geringen Kosten tun. Bei Joomla zu bleiben wäre dann billiger, als eine ganz neue Website mit einer spezialisierten CMS-Plattform oder einer ganz neuen Webanwendung zu erstellen.


Quelle: Welches CMS soll ich wählen? von Cyrille Armanger

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