Barrierefreiheit testen – Kostenloser Check für deine Website
Ist deine Website barrierefrei? Seit dem 28. Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft – und verpflichtet viele Unternehmen, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. Mit unserem kostenlosen Barrierefreiheits-Check findest du in wenigen Sekunden heraus, wo deine Website steht.
Gib einfach deine URL ein. Unser Tool analysiert deine Seite automatisch nach WCAG 2.1 Kriterien und zeigt dir sofort: deinen Accessibility-Score, konkrete Fehler und klare Handlungsempfehlungen – ohne Anmeldung, ohne Kosten.



Deine Seite wird analysiert …
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)
Seit dem 28. Juni 2025 müssen viele digitale Angebote barrierefrei sein – das Gesetz ist bereits in Kraft. Dieser automatische Test prüft einen Teil der Kriterien. Eine vollständige BFSG-Konformität erfordert zusätzlich manuelle Tests mit Screenreadern, Tastaturnavigation und Nutzer-Tests.
Wichtig: Dieser Test prüft nur eine einzelne Seite deiner Website. Jede Unterseite kann eigene Barrierefreiheits-Probleme haben. Automatisierte Tools erkennen zudem nur ca. 30–40 % aller Barrieren. Für eine vollständige Prüfung brauchst du ein professionelles Audit.
Vollständiges Barrierefreiheits-Audit für deine gesamte Website
- ✓ Alle Unterseiten
- ✓ Screenreader-Test
- ✓ Tastaturnavigation
- ✓ Maßnahmenplan
Wir prüfen deine komplette Website, testen manuell und liefern dir einen konkreten Plan zur BFSG-Konformität.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenWas wird beim Barrierefreiheits-Check geprüft?
Unser Tool nutzt die Google Lighthouse Accessibility Engine – dieselbe Technologie, die auch Chrome DevTools verwendet. Bei der Analyse werden unter anderem folgende WCAG-Kriterien automatisch geprüft:
Kontraste und Farben: Haben Text und Hintergrund ausreichend Kontrast? Werden Farben als einziges Unterscheidungsmerkmal verwendet? Der Check prüft die Kontrastverhältnisse nach WCAG 2.1 Level AA (mindestens 4,5:1 für normalen Text, 3:1 für großen Text).
Alternativtexte für Bilder: Jedes informative Bild braucht einen beschreibenden Alt-Text, damit Screenreader den Inhalt vorlesen können. Dekorative Bilder sollten ein leeres alt-Attribut haben. Fehlende oder unzureichende Alt-Texte sind einer der häufigsten Barrierefreiheits-Fehler.
Semantische HTML-Struktur: Sind Überschriften korrekt hierarchisch aufgebaut (H1 → H2 → H3)? Werden HTML-Landmarks wie <nav>, <main> und <footer> richtig eingesetzt? Eine saubere Struktur hilft nicht nur Screenreadern, sondern auch Suchmaschinen.
Tastaturnavigation: Können alle interaktiven Elemente – Buttons, Links, Formulare – per Tastatur erreicht und bedient werden? Ist die Tab-Reihenfolge logisch? Viele Menschen mit motorischen Einschränkungen nutzen keine Maus.
Formulare und Eingabefelder: Haben alle Formularfelder verknüpfte Labels? Werden Fehlermeldungen klar und verständlich ausgegeben? Formulare ohne Labels sind für Screenreader-Nutzer praktisch unbedienbar.
ARIA-Attribute: Werden ARIA-Rollen und -Eigenschaften korrekt eingesetzt, um dynamische Inhalte zugänglich zu machen? Falsch eingesetzte ARIA-Attribute können die Barrierefreiheit sogar verschlechtern.
BFSG seit Juni 2025 in Kraft – Bist du betroffen?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025. Es setzt den European Accessibility Act (EAA) in deutsches Recht um und betrifft deutlich mehr Unternehmen als viele denken.
Deine Website fällt unter das BFSG, wenn du:
- Produkte oder Dienstleistungen online an Verbraucher (B2C) verkaufst
- Einen Online-Shop oder ein Buchungsportal betreibst
- Online-Terminbuchungen, Reservierungen oder Vertragsabschlüsse anbietest
- Bankdienstleistungen, Versicherungen oder Telekommunikation online abwickelst
Ausnahmen: Rein informative B2B-Websites ohne Vertragsabschluss-Funktion und Kleinstunternehmen (unter 10 Mitarbeiter UND unter 2 Mio. € Jahresumsatz) können unter bestimmten Bedingungen ausgenommen sein.
Was bei Verstößen droht: Die Marktüberwachungsbehörden können Bußgelder bis 100.000 € verhängen. Zusätzlich drohen Abmahnungen durch Wettbewerber nach dem UWG. Das Risiko steigt, je mehr automatisierte Prüftools öffentlich verfügbar werden – ein Klick genügt, um Verstöße sichtbar zu machen.
Unser kostenloser BFSG-Check zeigt dir den aktuellen Stand deiner Website. Für eine vollständige Prüfung und Umsetzungsbegleitung stehen wir dir als barrierefreies Webdesign Agentur zur Seite.
Warum reicht ein automatischer Barrierefreiheits-Test nicht aus?
Unser Check – und alle vergleichbaren Online-Tools – prüft ausschließlich automatisch testbare Kriterien. Das sind nach aktuellen Studien nur etwa 30 bis 40 Prozent aller möglichen Barrieren. Die restlichen 60 bis 70 Prozent erfordern manuelle Prüfung durch geschulte Tester.
Was automatische Tools NICHT erkennen:
- Ob Alternativtexte den Bildinhalt tatsächlich sinnvoll beschreiben
- Ob die Reihenfolge der Inhalte für Screenreader logisch ist
- Ob Formulare verständliche Fehlermeldungen ausgeben
- Ob Videos Untertitel und Audiodeskription haben
- Ob die Sprache verständlich genug für die Zielgruppe ist
- Ob die Website mit realen Hilfstechnologien wie Screenreadern funktioniert
Unser automatischer Check ist ein solider erster Schritt – er zeigt dir die offensichtlichen technischen Probleme. Für eine vollständige WCAG-Konformität empfehlen wir ein professionelles Barrierefreiheits-Audit, das automatische und manuelle Prüfung kombiniert.
→ Erfahre mehr über die WCAG-Richtlinien und was sie für deine Website bedeuten.
Vollständiges Barrierefreiheits-Audit – So machen wir deine Website BFSG-konform
Der automatische Check zeigt dir, wo die größten Probleme liegen. Für eine rechtssichere Umsetzung bieten wir ein umfassendes Barrierefreiheits-Audit:
1. Automatisierte Analyse – Vollständiger Scan aller Unterseiten (nicht nur einer einzelnen URL wie beim kostenlosen Check). Wir erfassen systematisch alle automatisch prüfbaren WCAG-Kriterien.
2. Manuelle Prüfung – Test mit Screenreader (NVDA), reine Tastaturbedienung, Vergrößerung auf 200 %, Prüfung der Lesereihenfolge und der Verständlichkeit. So decken wir die restlichen 60–70 % der Barrieren ab.
3. Maßnahmenplan mit Priorisierung – Kein unverständlicher Prüfbericht, sondern ein klarer Plan: Welche Fehler sind kritisch, welche können warten? Mit konkreten Anweisungen für dein Entwicklerteam – oder wir setzen die Änderungen direkt um.
4. Erklärung zur Barrierefreiheit – Wir erstellen die gesetzlich geforderte Barrierefreiheitserklärung für deine Website, inklusive Feedback-Mechanismus und Kontaktdaten.
Bereits ab 490 € für eine Erst-Analyse mit konkretem Handlungsplan.
Häufige Fragen zum Barrierefreiheits-Check
Ist der Barrierefreiheits-Check wirklich kostenlos?
Ja, komplett. Du kannst so viele URLs testen wie du möchtest – ohne Anmeldung, ohne Datenweitergabe, ohne versteckte Kosten. Unser Tool nutzt die öffentliche Google PageSpeed Insights API und prüft die Accessibility-Kategorie nach WCAG 2.1 Kriterien.
Was bedeutet der Score?
Der Score reicht von 0 bis 100. Ab 90 Punkten gilt die Seite als „gut“ – aber Vorsicht: Auch ein Score von 100 bedeutet nicht, dass die Seite vollständig barrierefrei ist. Automatische Tests erkennen nur etwa 30–40 % der möglichen Barrieren. Für eine vollständige Prüfung ist ein manuelles Audit notwendig.
Wird nur eine Seite geprüft?
Ja, unser kostenloser Check analysiert genau die URL, die du eingibst. Eine Website hat aber oft hunderte Unterseiten mit unterschiedlichen Barrierefreiheits-Problemen. Für einen vollständigen Überblick empfehlen wir ein professionelles Audit, das alle relevanten Seitentypen erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen BFSG, WCAG und BITV?
Das BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) ist das deutsche Gesetz, das seit Juni 2025 gilt. Es verweist auf die europäische Norm EN 301 549, die wiederum die WCAG 2.1 Level AA als technischen Standard referenziert. Die BITV 2.0 gilt speziell für Websites öffentlicher Stellen. Für die meisten Unternehmen sind BFSG und WCAG 2.1 AA die relevanten Maßstäbe.
Was soll ich tun, wenn mein Score schlecht ist?
Keine Panik – die meisten Websites haben beim ersten Test Optimierungspotenzial. Starte mit den kritischen Fehlern (rot markiert), das sind typischerweise fehlende Alternativtexte, zu geringe Kontraste und fehlende Formular-Labels. Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich bei uns – wir helfen dir mit einem konkreten Maßnahmenplan.
Werden Accessibility Overlays vom BFSG akzeptiert?
Accessibility Overlays (wie z.B. Widget-basierte Lösungen) gelten nicht als vollwertige Barrierefreiheits-Lösung. Sie beheben keine strukturellen Probleme im Quellcode und können sogar zusätzliche Barrieren schaffen. Für echte BFSG-Konformität brauchst du eine strukturelle Optimierung deiner Website. Mehr über Accessibility Overlays
Muss meine Website barrierefrei sein, auch wenn ich kein Online-Shop bin?
Wenn du über deine Website Terminbuchungen, Reservierungen oder andere Vertragsabschlüsse für Verbraucher anbietest, fällst du wahrscheinlich unter das BFSG. Rein informative B2B-Seiten ohne Vertragsabschluss-Funktion sind in der Regel nicht betroffen. Im Zweifel empfehlen wir eine rechtliche Prüfung. Mehr zum Thema: Abmahnung wegen fehlender Barrierefreiheit
Bereit für eine barrierefreie Website?
Unser kostenloser Check ist der erste Schritt. Für die vollständige Umsetzung begleiten wir dich persönlich – von der Analyse bis zur BFSG-Konformität. Als inhabergeführte Agentur aus dem Rhein-Main-Gebiet mit 19 Jahren Erfahrung arbeiten wir transparent, persönlich und messbar.
