
Website: Definition, Aufbau & Unterschied zur Webseite
Eine Website ist die Gesamtheit aller zusammengehörigen Webseiten unter einer Domain. Während eine Webseite ein einzelnes HTML-Dokument ist, bildet die Website die komplette Online-Präsenz mit allen Unterseiten, Medien und Funktionen.
Der Unterschied: Website vs. Webseite
Die Begriffe werden oft synonym verwendet, haben aber unterschiedliche Bedeutungen:
- Website: Die gesamte Internetpräsenz (z.B. die-mainagentur.de mit allen Seiten)
- Webseite: Eine einzelne Seite innerhalb der Website (z.B. die-mainagentur.de/glossar/)
Der Vergleich mit einem Buch verdeutlicht es: Die Website ist das gesamte Buch, jede Webseite ist eine einzelne Buchseite. In der englischen Sprache ist diese Unterscheidung klarer: „Website“ für die Gesamtheit, „Webpage“ für die Einzelseite.
Die Bestandteile einer Website
Jede funktionsfähige Website besteht aus mehreren technischen Komponenten, die zusammenarbeiten:
Domain und Hosting: Die Domain ist deine Adresse im Internet (z.B. deine-firma.de), das Hosting stellt den Speicherplatz auf einem Webserver bereit, wo deine Dateien liegen.
Frontend: Das, was Besucher sehen – HTML für die Struktur, CSS für das Design und JavaScript für interaktive Elemente. Der Browser lädt diese Dateien und stellt sie als sichtbare Webseite dar.
Backend: Die „Schaltzentrale“ im Hintergrund, meist ein Content Management System wie WordPress. Hier werden Inhalte verwaltet, Nutzer authentifiziert und dynamische Inhalte aus einer Datenbank geladen.
Datenbank: Speichert alle dynamischen Inhalte – von Blogbeiträgen über Produktdaten bis zu Nutzerinformationen. Bei WordPress kommt typischerweise MySQL zum Einsatz.
Arten von Websites
Websites lassen sich nach ihrem Zweck und ihrer technischen Umsetzung unterscheiden:
Statische Websites bestehen aus fest programmierten HTML-Dateien. Der Inhalt ist für alle Besucher gleich und ändert sich nur, wenn der Code manuell angepasst wird. Sie sind schnell, sicher und ideal für einfache Visitenkarten-Websites.
Dynamische Websites generieren Inhalte in Echtzeit, oft basierend auf Nutzerinteraktionen oder Datenbankabfragen. Ein CMS wie WordPress erstellt bei jedem Aufruf die passende Seite neu. Das ermöglicht personalisierte Inhalte, komfortable Verwaltung und komplexe Funktionen.
Progressive Web Apps (PWA) vereinen Website und App-Funktionen. Sie funktionieren offline, lassen sich auf dem Homescreen installieren und bieten App-ähnliche Nutzererlebnisse direkt im Browser.
Was du für deine eigene Website brauchst
Um eine Website zu betreiben, benötigst du diese Grundelemente:
Eine Domain registrierst du bei einem Domain-Registrar oder direkt bei deinem Hoster. Achte auf einen prägnanten, merkfähigen Namen und die passende Top-Level-Domain (.de, .com etc.).
Webhosting mietet dir Speicherplatz auf einem Server. Für WordPress-Websites eignet sich spezialisiertes WordPress-Hosting, das auf Performance und Sicherheit optimiert ist.
SSL-Verschlüsselung ist heute Standard und Pflicht. Sie verschlüsselt die Datenübertragung (erkennbar am https://) und ist wichtig für Vertrauen, Datenschutz und SEO.
Ein Content Management System erleichtert die Verwaltung erheblich. WordPress ist mit über 40% Marktanteil die populärste Wahl und bietet durch Plugins nahezu unbegrenzte Erweiterungsmöglichkeiten.
Website-Performance und SEO
Eine technisch saubere Website ist die Basis für Erfolg:
Ladegeschwindigkeit beeinflusst direkt die Nutzererfahrung und das Google-Ranking. Optimiere Bilder, nutze Caching und reduziere unnötigen Code. Tools wie Google PageSpeed Insights zeigen konkrete Verbesserungspotenziale.
Mobile Optimierung ist kein Nice-to-have mehr – Google verwendet Mobile-First-Indexing. Deine Website muss auf Smartphones genauso gut funktionieren wie am Desktop. Responsive Design passt sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen an.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) macht deine Website auffindbar. Technisches SEO umfasst sauberen Code, sprechende URLs, Meta-Tags und strukturierte Daten. Content-SEO bedeutet relevante, hochwertige Inhalte mit passenden Keywords.
Rechtliche Aspekte
Beim Betrieb einer Website in Deutschland und der EU gelten klare Vorgaben:
Das Impressum ist für geschäftliche Websites Pflicht und muss leicht auffindbar sein. Es enthält Angaben zum Betreiber, Kontaktdaten und bei Bedarf Registernummern.
Die Datenschutzerklärung gemäß DSGVO informiert über Datenerhebung und -verarbeitung. Sie ist nicht nur rechtlich erforderlich, sondern schafft auch Vertrauen bei deinen Besuchern.
Cookie-Banner brauchst du, wenn deine Website Cookies setzt – etwa für Analytics oder Marketing. Nutzer müssen aktiv zustimmen, bevor nicht-essenzielle Cookies gesetzt werden dürfen.
Die Barrierefreiheit wird ab 2025 für viele Websites zur Pflicht (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz). Websites müssen so gestaltet sein, dass auch Menschen mit Einschränkungen sie nutzen können.
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